Maschinen zur Felgenentlackung

Maschinen zur Felgenentlackung

Die Alternative zur Kaltentlackung

Hot-Strip-Technologie von RS Pro: Altlack chemisch entfernen — wasserbasiert, im geschlossenen System, vollautomatisch in Chargen.

  • Wasserbasierte Hot-Strip-Chemie — Methylenchlorid-frei

  • Bis zu 28 Felgen pro Ladung im vollautomatischen Zyklus

  • Selbstreinigender Filter: Bad bleibt dauerhaft unter 3 % Feststoffanteil

  • Geschlossenes System mit Dampfabsaugung — Umwelt- und Arbeitsschutz neu definiert

  • Lieferzeit regulär 4–5 Wochen

  • Leasing & Mietkauf — Rate direkt berechnen

RS Pro HotStrip Felgen-Entlackungsmaschine — Frontansicht mit geschlossenem Entlackungstank und HMI-Bedienpanel

Original englisch — deutsche Tonspur KI-generiert

Felgenentlackung: sauber und effizient

Die HotStrip im Einsatz

Sean, Techniker bei RS Pro Finishes, zeigt Euch die Hot-Strip Anlage: Beladung auf drei Ebenen, Absaugung, Automatik-Steuerung und das selbstreinigende Filtersystem. Felgenentlackung auf einem ganz neuen Level: effizient, umweltschonend und personalsparend.

Du möchtest unsere Maschinen live im Einsatz sehen? Dann vereinbare gerne einen Vorführungs-Termin in unserem Felgenaufbereitungs-Werk Bavarian Wheel Worx in Manching bei Ingolstadt.

Sean präsentiert die in England entwickelte und gebaute RS Pro HotStrip Felgen Entlackungsmaschine — das Original-Video ist deshalb englisch. Die deutsche Tonspur wurde mit dem KI-Tool ElevenLabs erzeugt: Die Stimme ist KI-generiert, die Inhalte stammen von RS Pro Finishes:

Hallo zusammen, mein Name ist Sean. Ich bin Techniker bei RS Pro Finishes und ich zeige Euch die RS Pro HotStrip Entlackungsmaschine. Diese Maschine nutzt unser Hot-Strip-Verfahren mit wasserbasiertem Entlackungsmittel, um Felgen vollständig vom Lack zu befreien. Wie Ihr seht, hat sie drei Ebenen und somit Platz für bis zu 28 Felgen.

Im großen Netz-Vorfilter bleibt schon mal ein Großteil der Lackreste hängen. Der Innenraum ist vollständig abgesaugt. Beim Öffnen der Tür kommen einem also keine Dämpfe entgegen. Hier drüben haben wir unseren Smart Screen, mit dem Ihr alle Funktionen der Maschine steuern könnt.

Direkt hier an der Seite haben wir unsere Feinfilter, die alle übrigen Verschmutzungen aus der Flüssigkeit filtern. So bleibt das Entlackungsmittel lange Zeit frisch, was die Felgenentlackung besonders effizient und umweltfreundlich macht. Bei Fragen, meldet Euch gerne per E-Mail oder Telefon bei Precision Wheel Worx.

Hot-Strip oder Kaltentlackung — was ist der Unterschied?

Entlackungsverfahren

Beide Verfahren entfernen Altlack chemisch — der Unterschied liegt in Chemie und Handling. Kaltentlacker arbeiten mit permanent aktiven Mitteln im offenen Tauchbecken, Felge für Felge. Das Hot-Strip-Verfahren nutzt eine wasserbasierte, Methylenchlorid-freie Chemie, die erst ab 60 °C aktiv wird — im geschlossenen System mit Absaugung, vollautomatisch, mit bis zu 28 Felgen pro Ladung.

   Hot-Strip-Verfahren  Kaltentlackung
Chemie Wasserbasiert, Methylenchlorid-frei, auf Leitungswasser-Basis Permanent aktive Entlackungsmittel, je nach Produkt lösemittel- oder laugenbasiert
Aktivierung  Additive wirken erst ab 60 °C — kalt ist das Bad chemisch weitgehend inaktiv Chemie ist dauerhaft aktiv, auch bei Lagerung und Handling
Ablauf Charge beladen, Zyklus starten, weggehen — vollautomatisch Felgen einzeln oder in kleinen Körben tauchen, kontrollieren, entnehmen, abspülen
Kapazität pro Durchgang Bis zu 28 Felgen pro Ladung Je nach Beckengröße, typisch wenige Felgen gleichzeitig
Badpflege Selbstreinigender Filter trägt Lackfeststoffe laufend aus — Bad bleibt unter 3 % Feststoffanteil Regelmäßiges Entschlacken und Nachschärfen der Chemie von Hand
Arbeitsplatz Geschlossenes System mit Dampfabsaugung — minimaler Kontakt mit Chemie und Dämpfen Offenes Becken; Herstellerempfehlungen sehen Schutzkleidung und Atemschutz beim Handling vor
Energie Beheizung auf 70 °C Betriebstemperatur nötig Keine Heizenergie erforderlich

Der Unterschied, den man im Alltag spürt: Wer am offenen Kaltentlackungsbecken arbeitet, tut das nach Herstellerempfehlung in voller Schutzausrüstung — Atemschutz, Schutzkleidung, kein Körperkontakt mit dem Mittel. Bei jedem Tauchgang, jeder Kontrolle, jeder Entnahme.

Das Hot-Strip-Verfahren verlagert genau diese Arbeit in ein geschlossenes System mit Absaugung: beladen, Tür zu, Programm starten. Kopf und Hände frei für andere Arbeit. Dein Team fasst die Felgen erst wieder an, wenn der Altlack ab ist — das ist ein großes Plus an Effizienz, Arbeits- und Umweltschutz. Der Energieverbrauch unserer Maschine ist dank solider Bauweise und gründlicher Isolierung erfreulich gering.

Unschlüssig, welche Maschine zu Deinem Betrieb passt?

Beratung & Vorführung

Gerne stellen wir anhand Deiner Anforderungen das optimal passende Maschinen-Setup für Dich zusammen. Gerne auch persönlich und bei uns vor Ort — inklusive Vorführung der Maschinen im realen Werkstatt-Einsatz.

Beratung & Vorführung

Finanzierung & Mietkauf

Schulung & Einweisung

Persönlicher Support

Betriebsstoffe & Ersatzteile

Ferndiagnose & -wartung

Matt Machin

Geschäftsführer und Service-Profi

Das macht unsere Entlackungsmaschinen besonders

Technik Highlights

Entwickelt und gebaut von RS Pro Finishes in England, im täglichen Einsatz in unserem Felgen-Aufbereitungswerk Bavarian Wheel Worx — dort kannst du sie dir live zeigen lassen.

Felgen Entlackungsbecken von Precision WheelWorx: hochmodern, effizient und umweltschonend dank neuartigem HotStrip Entlackungsverfahren

Welcher Entlackungstyp bist Du?

Realitäts-Check

Das Hot-Strip-Verfahren, entwickelt von unserem Partner und Exklusiv-Lieferanten RS Pro Finishes in England, bietet eine unserer Meinung nach längst überfällige Alternative zur Kaltentlackung von Felgen: Die Kombination aus schonender und gründlicher Entlackung, alles sicher und sauber in einer geschlossenen, vollautomatischen Industriemaschine, ist aus unserer Sicht ein echter Gamechanger.

Doch wer soll sich so eine – im Vergleich zu Kaltentlackungsbecken relativ teure Maschine – kaufen, fragen sich jetzt vielleicht manche? Wir sagen: Jeder, der rechnen kann. Und dem etwas an der Gesundheit und Arbeitssicherheit seines Teams liegt.

Im auf Durchsatz optimierten Aufbereitungs-Workflow sind Kaltentlackungsbecken ein zuverlässiges Nadelöhr. Schmutzige Arbeit mit hohem Personalaufwand. Die hohen laufenden Kosten für die Entlackungs-Chemie relativieren zudem die geringen Anschaffungskosten auf lange Sicht. Das Argument gegen die Hot-Strip mit höheren Anschaffungs- und Energiekosten trägt also nicht, wenn man es realistisch durchrechnet.

Dazu steigen die Anforderungen im Gefahrstoff-Arbeitsschutz weiter: Die novellierte Gefahrstoffverordnung verankert ein risikobasiertes Maßnahmenkonzept mit verschärften Dokumentationspflichten für krebserzeugende Stoffe — seit Ende 2024 in Kraft, ab 2026 vollständig anzuwenden. Wer mit teils krebsverdächtigen Chemie-Mixen am offenen Becken arbeitet, arbeitet in genau diesem Spannungsfeld. Ein geschlossenes System mit wasserbasierter, Methylenchlorid-freier Chemie nimmt dieses Thema komplett vom Tisch. Ein Prozess-Schritt auf professionellem Industrie-Niveau.

Ist Hot-Strip denn ein thermisches Entlackungsverfahren und somit laut Richtlinie unzulässig? Klares Nein. Thermisches Entlacken bezeichnet die pyrolytische Ofen-Entlackung bei rund 400 bis 450 °C, bei der Hitze den Lack zersetzt — für Leichtmetallräder unzulässig, weil so hohe Temperaturen das Gefüge einer Aluminiumfelge angreifen können. Dies (und noch viel mehr) ist in der sogenannten „Richtlinie zur Aufbereitung von Leichtmetallrädern“ geregelt, veröffentlicht im Verkehrsblatt 1/2023 des Bundes. Unser Hot-Strip-Verfahren entfernt Lack dagegen chemisch: Die 70 °C Betriebstemperatur aktivieren lediglich das wasserbasierte Entlackungsmittel.
Seit der Überarbeitung der Richtlinie gehört außerdem eine Dokumentations- und Kennzeichnungspflicht zur professionellen Felgen-Aufbereitung: Betriebe dokumentieren die Aufbereitung und kennzeichnen bearbeitete Räder. Auch die Hauptuntersuchung („TÜV-Prüfung“) nimmt darauf Bezug — die Prüfkriterien für Räder und Reifen verweisen auf die Richtlinie. Wer heute in Entlackungstechnik investiert, investiert also auch in saubere, nachvollziehbare Prozesse gegenüber Prüforganisationen und Kunden.

Häufige Fragen zu unseren Hot-Strip Felgen Entlackungsmaschinen

Fragen? Antworten.

Hier möchten wir auf die am häufigsten gestellten Fragen ehrlich und transparent eingehen. Sollte Deine Frage nicht dabei sein oder etwas unklar sein, melde Dich einfach direkt bei uns.

Beide Verfahren entfernen Altlack chemisch. Kaltentlacker arbeiten mit permanent aktiven Mitteln im offenen Tauchbecken, Felge für Felge und in kompletter Schutzausrüstung. Das Hot-Strip-Verfahren nutzt eine wasserbasierte, Methylenchlorid-freie Chemie, die erst ab 60 °C aktiv wird — im geschlossenen System, vollautomatisch, mit bis zu 28 Felgen pro Ladung. Die Entlackungs-Chemie im 600 Liter Tank wird durch die aktive Filterung sauber gehalten und bleibt wesentlich länger reaktiv.

Nein. Thermisches Entlacken bezeichnet die pyrolytische Ofen-Entlackung bei rund 400 bis 450 °C, bei der Hitze den Lack zersetzt — bei Leichtmetallrädern ist das unzulässig. Das Hot-Strip-Verfahren entfernt Lack chemisch: Die 70 °C Betriebstemperatur aktivieren lediglich das wasserbasierte Entlackungsmittel.

Die HotStrip fasst je nach Felgengröße 24–28 Felgen auf drei Ebenen. Auch das Einladen ist ergonomisch gestaltet: Alle Ebenen gut erreichbar und auf Arbeitshöhe, kein mühsames Heben und Ablassen in ein Becken.

Ein vollautomatischer Entlackungszyklus dauert etwa 4–5 Stunden — währenddessen arbeitet dein Team an anderen Stationen. Mindestens zwei Chargen pro Arbeitstag sind damit realistisch planbar, ganz ohne dass jemand währenddessen an die Maschine gebunden ist.

Das Verfahren ist für Leichtmetallräder entwickelt: Das wasserbasierte Mittel löst den Lackaufbau möglichst schonend und gründlich, nicht das Metall. Die Betriebstemperatur von 70 °C liegt metallurgisch weit unterhalb jeder Größenordnung, die für das Aluminiumgefüge relevant wäre. Nach dem Zyklus ist die Felge blank und muss nur noch kurz mit Wasser abgewaschen werden.

Deutlich seltener als bei offenen Bädern: Der Netz-Vorfilter aus Edelstahl fängt grobe Lackreste, die selbstreinigenden Feinfilter tragen Feststoffe laufend aus — das Bad bleibt dauerhaft unter 3 % Feststoffanteil und das Mittel entsprechend lange wirksam. Die konkrete Standzeit hängt von Deinem Durchsatz ab — wir rechnen sie Dir bei Interesse gerne individuell für deinen Betrieb durch.

Direkt mit uns, ohne Support-Abo und ohne Ticket-Warteschlange: Ferndiagnose auf die Maschine, kurzer Draht per Telefon oder WhatsApp — bis hin zu den Entwicklern der Maschinen. Und weil dieselben Maschinen täglich in unserem eigenen Betrieb laufen, kennen wir sie aus der Praxis, nicht nur aus dem Datenblatt.

Die Filter tragen die gelösten Lackfeststoffe als Rückstand aus. Nach dem Trocknen kann der getrocknete Lack-Rückstand, der sogenannte ‚Cookie‘, im Restmüll entsorgt werden — ohne Sondermüll-Logistik.

Die HotStrip kostet 38.950 € zzgl. MwSt. und Fracht. Dazu kommt einmalig die Erstbefüllung des 600-Liter-Tanks — die besteht allerdings größtenteils aus normalem Leitungswasser, angereichert mit unseren RSP01-Additiven: Das hält die Einstiegskosten für die Chemie niedrig, gerade im Vergleich zu Kaltentlackungsbecken, deren Erstbefüllung komplett aus gekaufter Entlackungschemie besteht.

Leasing und Mietkauf sind möglich — die Rate kannst du direkt auf der Detailseite der Maschine berechnen. Die Lieferzeit beträgt in der Regel 4–5 Wochen, den verbindlichen Termin bekommst du mit deinem Angebot.

Ja — und zwar im echten Werkstattbetrieb, nicht im Showroom: In unserem Felgenaufbereitungswerk Bavarian Wheel Worx in Manching bei Ingolstadt läuft die HotStrip seit Jahren im Dauereinsatz. Vereinbare einfach einen Termin, schau dir einen kompletten Zyklus an und stell deine Fragen direkt an die Profis, die mit der Maschine arbeiten.

Matt Machin

Geschäftsführer und Service-Profi

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Beratung · Vorführung · Angebot

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